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Electric Light Orchestra - Balance of Power

Hallo, zum Start meines Musikblogs stelle ich einen Bericht ein, der schon 2010 bei Ciao.de und auch bei dooyoo.de erschienen ist. Ausgezeichnet wurde er bei beiden Verbraucherplattformen nicht (ich bekomme keine Diamanten für meine Musikberichte, das hat damit etwas zu tun, dass ich beim Support nicht beliebt bin, weil ich kritisch bin) - aber das hat ja über die Qualität des Berichtes nichts auszusagen. 

Wer erinnert sich noch an das Electric Light Orchestra? Ich habe die meisten CDs von ihnen. Vorstellen möchte ich das Album "Balance of Power" - und zwar in der remasterten Version mit Bonus-Tracks: 

Electric Light Orchestra – Balance of Power

 Pro: super Musik – zeitlos gut

Contra: für mich nichts

 

Wer ist das „Electric Light Orchestra“ (ELO)?

Das Electric Light Orchestra ist eine Pop-/Rockband, die 1968 gegründet wurde. Markenzeichen der Musik war die Kombination von Pop und Rock mit klassischen Streichern. Die Band wurde 1987 von Jeff Lynne, dem Chef der Gruppe, aufgelöst.

Nachdem Jeff Lynne Anfang der 80er-Jahre sein Talent als Produzent entdeckt hatte – er produzierte beispielsweise im Jahr 1983 die Single „Information“ des Sängers Dave Edmunds -, munkelte man schon, ELO werde sich auflösen. Außerdem steuerte Jeff Lynne zwei Solo-Stücke zum Soundtrack des Films „Electric Dreams“ bei.

Aber 1986 gab es noch ein Album (eine Langspielplatte – kurz bezeichnet als „LP&ldquo vom Electric Light Orchestra (ELO) – nämlich „Balance of Power“.

 

Hier wirkten folgende Bandmitglieder mit:

Jeff Lynne – Gesang, Gitarre, Background-Gesang

Bev Bevan – Schlagzeug und Percussion, Background-Gesang

Richard Tandy – Klavier, „Moog“, Gitarre, Klarinette

 

Dieses Album wurde übrigens in den Musicland-Studios in München, Deutschland,  produziert.

 

Informationen über die CD “Balance of Power” der Gruppe Electric Light Orchestra (ELO)

Erscheinungsdatum der LP mit 10 Titeln in Deutschland von Jet-Records: 1986

In den 90er-Jahren erschienen alle 10 Songs der LP auf CD.

Erscheinungsdatum der CD, „digitally remastered“ mit allen 10 Titeln der LP und sieben Bonus-Tracks, in Deutschland: 2. März 2007

Diese CD, über die ich schreibe, hat also insgesamt 17 Titel.

Alle Titel wurden von Jeff Lynne geschrieben und komponiert.
Laufzeit der CD insgesamt: 56 Minuten und 49 Sekunden

Plattenfirma: EPC (Sony Music)

 

Titelliste und meine Meinung zu den Songs:

Titel 1 – Heaven only knows

Laut geht er los – dieser erste Titel – mit Klavier, E-Gitarren und Schlagzeug und ELOs berühmtem Chorgesang, dann setzt der Gesang von Jeff Lynne ein. Bei diesem Titel gefällt mir besonders der Refrain. Im Refrain kommen auch Streichinstrumente zum Einsatz.

Dieser Song klingt nicht langsam aus – nein, wir hören am Schluss ein Klavier, das immer höhere Töne spielt, bis der Song dann plötzlich stoppt.

Ein schöner, schneller Song, der gleich ins Ohr geht – für mich mein persönlicher Favorit Nummer 1 auf dieser CD.

Titel 2 – So Serious

Dieser Titel beginnt mit einigen Synthesizer-Klängen, dann beginnt Jeff Lynne zu singen. Ein schneller Titel, der gute Laune macht – obwohl der Titel übersetzt „So ernst“ heißt. Bei diesem Titel dominieren E-Gitarren, Synthesizer und Schlagzeug. Klasse finde ich hier, wenn die E-Gitarren zum Einsatz kommen. Dieser Titel war übrigens eine Single-Auskopplung aus dem Album.

Besonders hervorzuheben ist hier ELOs Chorgesang – auch diverse Passagen des Songs, die von E-Gitarren gespielt werden.

Titel 3 – Getting to the point

Jeff Lynne beginnt sofort zu singen – der Titel ist eine schöne Ballade, melodiös. Jeff Lynne wird begleitet von Chor, Klavier und Synthesizer. Das Schlagzeug ist verhalten. Das Lied ist für mich zum Träumen, Entspannen geeignet – um mich treiben zu lassen...

Titel 4 – Secret Lives

Wieder ein schneller Titel – er beginnt mit Synthesizer und Schlagzeug, Jeff Lynnes Gesang setzt ein, begleitet wird er immer wieder von einem Hintergrundchor. Interessant ist hier ein Synthesizer-Solo mitten im Song.

Titel 5 – Is it alright

Wieder ein schöner schneller – und auch eingängiger - Titel – dominiert von Synthesizer, Schlagzeug und Streichern. Eine wunderschöne Nummer – im Refrain sind besonders die Streicher sowie E-Gitarren zu hören.

Das ist mein persönlicher Favorit Nummer 3 auf diesem Album.

Titel 6 – Sorrow about to fall

Mit Synthesizer und E-Gitarren wird hier eine Einleitung ge-schaffen, die mich an eine Wasserfontaine erinnert, die aus der Tiefe eines Sees nach oben steigt. Jeff Lynne beginnt zu singen – und der Song bleibt in einem schönen, regelmäßigen Rhythmus, der auch durch ein Schlagzeug bestimmt wird. Für mich ist das eine perfekte Musik beim Autofahren oder auf dem Trimmrad – eben, weil er „so schön gleichmäßig“ klingt.

Der Song ist mein persönlicher Favorit Nummer 2 auf dieser CD.

Titel 7 – Without someone

 Der Song beginnt mit einem Synthesizer-Effekt, der mich an das Plätschern von Wasser in einem See erinnert. Eine schöne Ballade ist das – Jeff Lynne singt, er wird begleitet von einem Hintergrundchor. Die dominanten Instrumente sind hier Synthesizer und Schlagzeug.  Mitten im Song härt man ein schönes E-Gitarren-Solo.


Titel 8 – Calling America

Das war die erste Single-Auskopplung aus dem Album – ein Song, der auch heute noch ein Radiohit ist. Ein Chor singt „Somebody“ zu Beginn – dann beginnt sofort Jeff Lynne zu singen. Eine schöner, schneller Titel ist das – er geht schnell ins Ohr. Die dominanten Instrumente sind hier Synthesizer, Schlagzeug – und hin und wieder Streicher und E-Gitarren.

Für mich ist dieser Titel mein persönlicher Favorit Nummer 5 auf diesem Album.


Titel 9 – Endless Lies

Der Titel ist langsam – getragen zu Anfang. Und man meint, man habe eine Ballade vor sich – aber weit gefehlt, denn immer wieder wird der Titel schneller, um dann wieder fast eine Ballade zu werden. Jeff Lynne singt – begleitet von Schlagzeug und Synthesizer. Ein Wechsel des Songtempos bedeutet für mich ein Wechsel der Gefühle – mal will ich mich entspannen und meinen Gedanken nachhängen, wenn der Song langsam ist – dann aber werde ich aus meinen Gedanken gerissen, wenn das „Songtempo“ schneller wird. Auch wird der Song immer wieder lauter (im Refrain) und leiser (wenn die Strophen gesungen werden).

Jeff Lynne zeigt hier auch, wie wandlungsfähig seine Stimme ist. Manchmal erinnert mich sein Gesang an die eines Tenors in der klassischen Musik.


Titel 10 – Send it

Ein schneller Titel – es geht hier ums Senden/Versenden – und das muss schnell gehen, also ist der Titel auch flott. Jeff Lynne wird begleitet von Schlagzeug, E-Gitarren und Synthesizer.

 

Die Langspielplatte – und die zuerst veröffentlichte Album-CD „Balance of Power“ endeten nach diesen 10 Titeln – oder genauer gesagt, nach 34 Minuten und 35 Sekunden.

 

Die CD, über die ich hier schreibe, ist die remasterte Version (also neu abgemischte/neu bearbeitete Version) von 2007, die sieben neue Titel – zu den bereits vorgestellten zehn Titeln – bietet. Und diese sieben neuen Songs möchte ich natürlich auch vorstellen:


Titel 11 – Opening

Ein sehr kurzer Titel – gerade mal 24 Sekunden lang. Ein reines Instrumentalstück – man hört Geigen und Soundeffekte, die so klingen, als steige „irgendwas“ aus eine tiefen, unterirdischen Höhle nach oben ins Tageslicht.

Diese Eröffnung (opening) geht sofort über in


Titel 12 – Heaven only knows (Alternate Version)

Das ist interessant – eine neue Version meines Lieblings-Songs auf dieser CD. Vom Titel Nummer 1 unterscheidet sie sich durch Veränderungen im Text. Auch ist der Einsatz der Instrumente hier anders gestaltet. Mir gefällt diese Version auch – aber die Version auf Titel 1 mag ich lieber.


Titel 13 – In for the kill

Das ist wirklich ein schönes Bonus-Stück, ein kleines „Goldstück“ für mich von ELO, das ich bis dato noch nicht kannte. Ein wunderbar eingängiger, schneller Titel – bis dato war er unveröffentlicht. Jeff Lynnes Gesang wird hier begleitet von Synthesizer, Schlagzeug und E-Gitarren. Ganz toll finde ich in der Mitte des Songs das Synthesizer-Solo.

 

Für mich ist das mein persönlicher Favorit Nummer 4 auf diesem Album.

Titel 14 – Secret Lives (Alternate Take)

Von der “Secret Lives”-Version, die man auf Titel 4 hört, unterscheidet sich diese Version dadurch, dass weniger der hellen Synthesizer-Töne zu hören sind, die man von Titel 4 kennt. Vielleicht fand ELO diese Version aus Titel 14 zu langweilig und veröffentlichte zuerst eben die Version aus Titel 4.

Titel 15 – Sorrow about to fall (Alternate Mix)

Dieser Titel unterscheidet sich von dem Titel 6 dadurch, dass die Instrumente anders zum Einsatz kommen. Hier hört man mehr Geigen – und manchmal klingt Jeff Lynnes Gesang so, als sei er weit weg.

Für mich ist dieser Version – gegenüber der Version von Titel 6 – noch recht gewöhnungsbedürftig.


Titel 16 – Caught in a trap– B-Seite einer Single, die in Großbritannien erschien (um welche Single es sich hier genau handelt, kann ich aus dem Booklet nicht herauslesen)

Das ist jetzt ein sehr interessanter Song – und zwar der Titel 13, der mir so besonders gut gefällt mit einem anderen Text. Dominant sind hier Synthesizer, Schlagzeug und Synthesizer – die Instrumente kommen allerdings anders zum Einsatz als bei Titel 13, jedoch macht das für mich den Song nicht wenigrer attraktiv. Und da ich die Melodie so mag, mag ich diesen Titel auch – er teilt sich also „Platz 4 meiner persönlichen Favoriten auf diesem Album“ mit Titel 13.

 

Titel 17 – Destination Unknown – B-Seite einer Single, die in Großbritannien erschien (ich glaube, es war die B-Seite von „So Serious“ – ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, da ich keinerlei Angaben in dem CD-Booklet finde).

Laut beginnt dieser Song – mit Saxophon und Schlagzeug – dann setzen E-Gitarren und Schlagzeug ein. Ein schöner, flotter Song – Jeff Lynne singt, im Hintergrund gibt es immer wieder mal einen Chor. Markant ist hier ein Saxophon-Solo mitten im Song.

 

Wie ist das Booklet gestaltet?

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Das Booklet umfasst 12 Seiten und ist schön bunt. Texte der Lieder stehen nicht drin – dagegen findet man auf 10 bunten Seiten Fotos und die „Story“ in englischer Sprache, wie dieses Album entstanden ist. Weiterhin gibt es auf Seite 11 Danksagungen für die Leute, die bei der Erstellung des Albums mitwirkten, Angaben darüber, wo das Album produziert wurde und auf welcher Webseite es mehr Informationen zu ELO gibt (www.elo.biz).

Die Vorder- und Rückseite des Covers sind in Knallrot gehalten – mit dem Schriftzug ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA – BALANCE OF POWER in weißen Buchstaben. Das „ELO-Logo“ soll ein Gesicht darstellen – die drei Querbalken des Großbuchstabens E und das O sind die beiden Augen, das L ist größer gestaltet, zieht sich fast über das ganze Cover und soll Nase und Mund darstellen.

 

 

Meine Erfahrungen mit dieser Musik – bzw.: Warum mir diese Musik immer noch gefällt und ich sie immer noch hören kann

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Ich bin ELO-Fan. Ich habe irgendwann mal die Langspielplatten „Face the Music“, „Out of The Blue“ und andere gekauft – und war so begeistert davon, dass es für mich keine Frage war, auch die Langspielplatte „Balance of Power“ zu kaufen. Ich wusste schon, dass – bevor ich alle Songs des Albums anhörte -, dass mir das Album gefallen würde. Und so war es dann auch.

Ich besitze das Album „Balance of Power“ also tatsächlich drei Mal: einmal als LP, einmal als CD mit allen 10 Songs der LP – die kaufte ich mir 2003 im Media-Markt in Stuttgart, weil sie da besonders günstig war. Und die digital remasterte (nachbearbeitete) erweiterte Ausgabe dieser CD mit allen 10 Songs der LP und sieben Bonus-Titeln bekam ich für 8,99 Euro bei Amazon.de – irgendwann im Jahr 2008.

Mir haben schon die 10 Titel auf der LP gefallen, diese lief bei mir schon rauf und runter. CDs bieten natürlich den Vorteil, dass der Klang klarer, astreiner ist – ich habe kein Rauschen oder Knacken mehr, wenn ich die Musik höre, ich erspare mir auch das lästige Umdrehen von einer Plattenseite auf die nächste – und wenn ich einen bestimmten Song hören will, kann ich ihn mit dem CD-Spieler mühelos finden.

Natürlich habe auch ich keinen „Goldesel“ daheim stehen, aber als ich hörte, dass die CD „Balance of Power“ 2007 neu veröffentlicht wurde – digital nachbearbeitet – mit sieben neuen Titeln zum Preis von 8,99 Euro, habe ich die natürlich sofort bei Amazon.de bestellt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Diese CD kann ich immer anhören, ich mag sie sehr – auch die Bonus-Tracks sind sehr interessant. Da habe ich einige „Perlen“ gefunden, die ich vorher noch nicht kannte und die mir sehr gut gefallen – und ich bin froh und dankbar, dass diese endlich mal veröffentlicht wurden.

Die Musik vom Electric Light Orchestra war mir immer ein treuer Begleiter, sie hat mir Spaß gemacht, sie hat mich aufgerichtet, wenn ich traurig war, sie hat mir gute Laune gebracht.

Sie hängt so voller Erinnerungen.

Ich kenne diese Musik, ich kann manche Lieder mitsummen. Ich kann der Musik zuhören, ich höre sie auch nebenbei. Je nach Lust und Laune.

Und ich höre sie immer wieder – im Monat einige Male bestimmt. Ich finde sie einfach schön.

Ich habe den Kauf nie bereut, diese CDs sind für mich große Klasse. Ich liebe sie!

ELO – das ist ein Klassiker in der Popwelt, ich habe einige CDs von ihnen – nicht nur „Balance of Power“. Und jede CD hat „was“ auf ihre Weise, das mir gefällt.

 

Fazit:

Für mich gibt es für diese Musik schon seit vielen Jahren fünf von fünf Bewertungssternen. Ich liebe sie total!

 

 


 

 

 

 

 

17.8.12 10:42

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